Mediation für Firmen bei Konflikten in der Belegschaft

Wirtschaftsmediation - Konflikte innerhalb der Belegschaft Konflikte innerhalb der Belegschaft kommen häufiger vor als gedacht. Da die Beteiligten sich in der Regel bemühen, sich „professionell“ zu verhalten und sich nichts anmerken zu lassen, können Kränkungen oder Wut sich über lange Zeit hinweg ansammeln und große Sprengkraft entwickeln. Gelingt es nicht, die Ursachen mit allen Beteiligten gemeinsam aufzulösen, wird aus dem Frust irgendwann eine offene Auseinandersetzung: Die Bandbreite reicht von Mobbing über eine Kündigung bis hin zu Sabotage am Arbeitgeber-Unternehmen. Je rascher und konsequenter ein Unternehmen daher die Beilegung von Konflikten betreibt, desto geringer der Schaden, den es dabei erleiden kann.

Ein Beispiel aus unserem Mediationsalltag

Konflikte innerhalb der Belegschaft:

Bettina M., Mitarbeiterin einer mittelständischen Logistik-Firma, kehrte nach einem Jahr aus ihrer Elternzeit zurück. Nach ihrer Rückkehr wurde sie nicht mehr zu wichtigen Meetings eingeladen. Auch ihre vorherigen Aufgabengebiete hatte inzwischen ein Kollege übernommen. Die Mitarbeiterin sollte stattdessen eher einfachere Tätigkeiten übernehmen. Zunächst war sie verunsichert, warum ihr ihre alten Aufgabengebiete nicht mehr übertragen wurden. Erste Zweifel an den eigenen Fähigkeiten kamen auf. Später schlug das Zweifeln in Frustration und Ärger um. Sie fühlte sich von ihrem Vorgesetzten und den Kollegen gemobbt. Auch die Kommunikation gestaltete sich zunehmend einsilbig. Ihre Gedanken fokussierten sich auf eine Kündigung.

Alternative Kündigung

Ohne Mediation hätte Bettina M. in nächster Zeit vermutlich die Kündigung eingereicht. Aufgrund des Gefühls der Mitarbeiterin gemobbt zu werden, hätte sie das Arbeitsverhältnis jedoch mit einem fahlen Beigeschmack beendet. Das Unternehmen hätte eine motivierte und fachlich kompetente Mitarbeiterin verloren und sich bei Bekanntwerden der Mobbingvorwürfe öffentlich verantworten müssen. Ein Imageschaden hätte die Folge sein können.

Was eine Firmenmediation | Teammediation geleitet hat:

Zum Glück für alle Beteiligten bemerkte der Vorgesetzte, Simon B., die Verstimmung von Bettina M. und beauftragte uns nach mehreren, vergeblichen Gesprächsversuchen mit der Mitarbeiterin mit der Durchführung einer Mediation. Durch unseren erfahrenen Mediator konnte aufgeklärt werden, dass die Kollegen lediglich in der Absicht gehandelt hatten, die Mitarbeiterin nach der Rückkehr aus ihrer Elternzeit zu schonen und ihr in der ersten Zeit nicht zu viel Stress zuzumuten. Was eigentlich gut gemeint war, entwickelte sich zu einem schwelenden Konflikt, weil die Hintergründe im Unklaren geblieben waren. Die Mediation konnte die Spannungen aus dem Weg räumen und Bettina M. verwarf ihre Gedanken an eine Kündigung.

Unsere Mediatoren haben diese Firmenmediation | Teammediation in drei Sitzungen à 120min. abgeschlossen